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Wissenschaftlicher Hintergrund: ASRS (ADHS Erwachsene)

Über diesen Test

Der ASRS wurde 2005 von einer Arbeitsgruppe der WHO gemeinsam mit Ronald C. Kessler (Harvard Medical School) und Kolleg:innen entwickelt und ist eines der international am häufigsten eingesetzten Screening-Instrumente für Erwachsenen-ADHS. Die vollständige Version umfasst 18 Items; die hier verwendeten sechs Items („Teil A“) wurden in der Originalstudie als die statistisch aussagekräftigsten Items aus allen 18 identifiziert und sind als eigenständiger Kurz-Screener validiert. Wichtig: Der Fragebogen prüft aktuelle Symptome, ersetzt aber nicht den für eine ADHS-Diagnose notwendigen Nachweis, dass entsprechende Schwierigkeiten bereits in der Kindheit bestanden.

Dimensionen

ADHS-Screener (Teil A)

Anzahl der Items, bei denen deine Antwort im offiziellen Auswertungsschema als auffällig zählt (0–6). Bei den ersten drei Items zählt bereits „Manchmal“ oder häufiger, bei den letzten drei Items erst „Häufig“ oder „Sehr häufig“ – exakt das Schema der Original-WHO-Vorlage.

Quellen & Lizenz

  • Kessler, R. C., Adler, L., Ames, M., Demler, O., Faraone, S., Hiripi, E., ... & Walters, E. E. (2005). The World Health Organization Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS): a short screening scale for use in the general population. Psychological Medicine, 35(2), 245–256.

    ASRS-v1.1-Screener © 2003 World Health Organization (WHO). Die 6-Fragen-Kurzversion („Teil A“) ist ohne gesonderte Genehmigung frei nutzbar, sofern Quelle und Copyright-Hinweis genannt werden. Die vollständige 18-Fragen-Checkliste erfordert dagegen eine gesonderte Genehmigung der WHO und wurde deshalb bewusst nicht implementiert. Die deutschen Formulierungen sind eine eigene, nicht klinisch validierte Übersetzung der englischen Originalitems.

    https://www.hcp.med.harvard.edu/ncs/asrs.php
Dieser Fragebogen dient ausschließlich der Selbsteinschätzung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische ADHS-Diagnostik. Eine ADHS-Diagnose erfordert immer eine ausführliche fachliche Untersuchung, unter anderem mit Blick auf die Kindheit. Bei einem auffälligen Ergebnis sprich mit einer Hausärztin/einem Hausarzt, einer Psychiaterin/einem Psychiater oder einer Psychotherapeutin/einem Psychotherapeuten.

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