Wissenschaftlicher Hintergrund: SCOFF
Über diesen Test
Der SCOFF wurde 1999 von Morgan, Reid und Lacey in einer britischen Hausarztpraxis-Stichprobe entwickelt und im British Medical Journal veröffentlicht. In der Originalstudie erkannte der Test mit zwei oder mehr „Ja“-Antworten etwa 85–100 % der Personen mit einer diagnostizierten Essstörung korrekt (Sensitivität), bei ebenfalls hoher Spezifität. Der SCOFF wurde seither in zahlreiche Sprachen übersetzt und international validiert. Als reines Kurz-Screening kann er falsch-positive und falsch-negative Ergebnisse liefern und ersetzt keine ausführliche Diagnostik.
Dimensionen
SCOFF-Score
Anzahl der „Ja“-Antworten (0–5).
Quellen & Lizenz
Morgan, J. F., Reid, F., & Lacey, J. H. (1999). The SCOFF questionnaire: Assessment of a new screening tool for eating disorders. BMJ, 319(7223), 1467–1468.
Die fünf SCOFF-Fragen wurden im Originalartikel vollständig veröffentlicht und sind seither frei für klinische und Forschungszwecke nutzbar. Die deutschen Formulierungen sind eine eigene, nicht klinisch validierte Übersetzung der englischen Originalitems.
Ratgeber zu diesem Thema
Hintergrundwissen, Handlungstipps und druckbare Materialien.